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Freitag, 3. Oktober 2014

Gipfelstürmer

Wir haben es gewagt!
Wir haben den höchsten Berg Brandenburgs bezwungen!
(das ist die Stelle, wo Euch der Mund vor Staunen offen stehen bleiben sollte *gg)
  
Junior erzählte später den Nachbarsmädchen:
Wir haben es ohne Sherpa geschafft! Und ohne Sauerstoffgerät!
Und das Beste: Auf dem Gipfel lag sogar Schnee!!!
Garstiges Kind. Von wem hat der das bloß?
 
Der Kutschenberg liegt in der Nähe von Ortrand in den Kmehlner Bergen und ist...
 
TADAAAAA
 
200,7 Meter hoch!
(Und das ist die Stelle, an der der Mund wieder zuklappt...)
 
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Und da Brandenburger seltsam sind, behaupten sie, die Kmehlner Berge seien das einzige Mittelgebirge Brandenburgs. Muahaha.
 
MITTELGEBIRGE!
 
Ach, lassen wir sie in dem Glauben.
 
Hab ich schon gesagt, Brandenburger sind seltsam?
Der höchste Berg in Brandenburg ist nur die zweithöchste Erhebung.
Jupp!
Die höchste Erhebung ist ein Hügel gleich in der Nähe. Aber weil die "Spitze" des Hügels in Sachsen liegt, ist es nur die höchste Erhebung, kein höchster Berg.
 
Und was ich am grandiosesten finde:
Bis zum Jahr 2000 war der höchste Berg Brandenburgs ganz woanders.
Nämlich im Fläming...

 Da ich fast jeden Tag an den Kmehlner Bergen vorbei fahre, wurde es langsam Zeit, diese mal zu erwandern. Das letzte Mal war ich in der 3. Klasse dort. Und das ist schon ne ganze Weile her!

Auf der Seite der Gemeinde Großkmehlens gibt es eine "Wanderkarte", naja, ne grobe Übersicht. Aber dennoch hilfreich.

Wir starteten am Friedhof in Großkmehlen und bogen dann auf den grüngepunkteten Rundwanderweg ab.

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Schönster Herbstwald und eine kleine Steigung wartete auf uns. Und plötzlich standen wir auch schon an der Autocross-Strecke.

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Dann gings wieder ins Gestrüpp und durch wilden Wald...
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...mit knorrigen Gestalten....
 
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...bis zum "Gipfel" (mit Gebetsfahnen!)
 
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Das ganze hat keine halbe Stunde gedauert. Auch nicht mit intensivem Begucken der Cross-Strecke.
 
Wir haben uns nicht gleich auf den Rückweg gemacht, sondern versucht einen Cache zu finden - der sich leider zu gut vor uns versteckte. Macht nischt.
 
Wir verließen den Rundwanderweg und gingen dem roten Strich nach - einen steilen Abhang hinunter zur Skihütte! (Schnee, nä?)
  
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Und dann: Brandenburg, wie wir es kennen:
  
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PLATT!
 
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Aber schön!
 
Und kurz vorm Ende der kleinen Runde (7 Kilometer - hat mir die Runtastic-App gesagt) entdeckten wir noch halbverborgene Schätze...
 
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Pünktlich zum Mittagsessen waren wir wieder daheim :o)

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